Kinderhilfe-Kenia

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04.05.2012 Mudzini-Kwetu-Center ehrt Gründerin

Evelyn Schimank, Gründerin der Kinderhilfe

(Foto: Ingo Reimann)

Danke Dir, liebe Eve!
Damit hatte Evelyn Schimank nun überhaupt nicht gerechnet. Während ihres jüngsten Urlaubs in Kenia bekam sie urplötzlich die Einladung zu einer Ehrung der ganz besonderen Art. Zahlreiche Mitglieder der Kinderhilfe durften mit von der Partie sein, als Heimleiter Anthony Mulongo seine Laudatio auf die Ehrenvorsitzenden vortrug. Auch die Kinder waren dabei und so wurde der Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Teilnehmer. Am ersten Haus auf dem Gelände ist nun eine Tafel angebracht, die zu Ehren von Eve enthüllt und mit einer Torte auch kräftig gefeiert wurde.
Anthony begab sich auf eine Reise in die Vergangenheit und erzählte auch, wie es mit der Kinderhilfe begann. Alles hat nämlich mit einer Urlaubsreise angefangen. Eve lernte Kenia als ein Land kennen, dass noch immer das besitzt, was die übrige Welt meist schon verloren hat. Weites, unberührtes Land, schöne und einzigartige Natur, seltene Tiere und außergewöhnliche Menschen. Eve erfuhr aber auch Dinge, die keinen Platz in Reiseprospekten finden - nämlich Kenia als ein Land des Hungers, der Tränen und der unheilbaren Krankheiten. Sie sah Kinder, die Klebstoff schnüffelten und auf Müllhalden nach Essen suchten.

Evelyn mit den Mädchen

(Foto: Ingo Reimann)

So entstand die Idee, durch handeln helfen zu wollen. In Deutschland wurde durch ihre Initiative am 4. Juli 1994 mit 12 weiteren Menschen der Verein Förderkreis Wema-Centre gegründet. Bis 2003 unterstützten die Mitglieder und andere Förderer das WEMA-Centre in Mombasa, in dem Waisen- und Straßenkinder leben. Am 15. Dezember 2003 stellte sich die Kinderhilfe Kenia mit dem Mudzini-Kwetu-Centre-Trust der Öffentlichkeit vor. Fortan wurde die Hilfe in Kenia auch breiter angelegt. So entstand das Kinderheim. Wie sich der Heimbetrieb heute darstellt, ist durch zahlreiche Berichte belegt. Viele Helfer nutzen auch die Gelegenheit, sich persönlich und vor Ort zu informieren.
Eigentlich sollte der Besuch bei den Kindern in Kikambala in diesem Jahr für Evelyn Schimank der vorerst letzte sein. Aber nun scheint festzustehen, dass sie schon im nächsten Jahr erneut in den Flieger nach Ostafrika steigen wird. Sie kann eben nicht ohne ihre Mädchen. Und das ist auch gut so. Kinder halten jung und es gibt in deren Aufwachsen so viel zu sehen, zu erleben, dass sich eine Reise immer wieder lohnt. Der neue Vorstand beglückwünscht Eve Schimank von Herzen zu der erteilten Ehre, die sie wirklich verdient hat und wünscht sich, die Gründerin auch noch öfter in Kenia zu wissen.