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Besuch aus Kenia beim Verein Kinderhilfe Kenia

20.05.2009: Der Verein Kinderhilfe Kenia trägt seit nahezu 15 Jahren unter der Devise „helfen, nicht wegschauen und anpacken, nicht einpacken“ dazu bei, dass notleidende Kinder in Kenia aus dem toten Winkel ihres kümmerlichen Daseins herausgeholt werden.

 

Besuch aus Kenia beim Verein Kinderhilfe Kenia

 

Backnanger Verein engagiert sich seit fast 15 Jahren erfolgreich für Waisenkinder –

Hans Mohren als Vorsitzender bestätigt

 

Bericht in der Backnanger Kreiszeitung am 22.05.2009

 

Backnang (pm) Der Verein Kinderhilfe Kenia trägt seit nahezu 15 Jahren unter der Devise „helfen, nicht wegschauen und anpacken, nicht einpacken“ dazu bei, dass notleidende Kinder in Kenias Küstenregion aus dem toten Winkel ihres kümmerlichen Daseins herausgeholt werden. Grund genug, die positive Entwicklung des Vereins und des Kinderheims in der jüngsten Mitglieder-versammlung zu würdigen. Mit seinen heute 175 Mitgliedern leistete der Verein nachhaltig erfolgreiche Entwick-lungshilfe.

Vorsitzender Hans Mohren bezeichnete es bei der Mitgliederversammlung in Backnang als besondere Ehre, dass er neben Mitgliedern aus ganz Deutschland den Leiter des Kinderheims in Kenia, Anthony Mulongo, dessen Stellvertreterin Alice Kinyua und mit Brendah Atieno und Gift Zawadi erstmals auch zwei Kinder des Mudzini Kwetu Centers begrüßen durfte.

 

                                      Foto: G. Mohren

 

Besuchten ihre Freunde des Vereins Kinderhilfe Kenia in Backnang.

(von  links): Anthony Mulongo, Gift Zawadi, Brendah Atieno und Alice Kinyua

                                                                                                                

Dass die Partner und Kinder aus Kenia die Mitglieder und Freunde des Vereins in Backnang besuchen konnten, war ein lang ersehnter Wunsch der Vorstandsmitglieder. Sind sie doch stolz darauf, den Beweis zu erbringen, was mit finanzieller Unterstützung vieler Sponsoren sowie Förderer und nicht zuletzt durch die Aktion „BKZ-Leser helfen“ erreicht wurde. Aus den Kindern sind selbstbewusste Persönlichkeiten geworden, die vor ihrer Zukunft keine Angst mehr haben müssen. Mohren: „Was aber sind schon Worte, geschrieben oder gesprochen, wenn man die Menschen hier vor Ort umarmen kann, um deren Überleben und Entwicklung wir uns gemeinsam viele Jahre bemüht haben.“

 

 

  Brendah (links) und Gift wissen wo sie hin wollen

 

Foto: H. Mohren

 

 

Mulongo, gelernter Journalist, und Kinyua, Rechtsanwältin, hatten beide ursprünglich die Arbeit in einem Kinderheim ihres Heimatlandes nicht in ihrer Lebensplanung. Sie sagten aber, dass es eher Vorsehung oder Berufung war, die sie zu dieser facettenreichen Tätigkeit geführt haben. An Stelle von Vater und Mutter für Kinder arbeiten zu können, ist eine wunderbare Aufgabe, aber auch Ansporn und Verpflichtung für die Entwicklung der ihnen anvertrauten Kinder. Mulongo brachte es auf den Punkt: „Wir arbeiten für die Zukunft unserer Kinder, denn Kinder machen uns groß.“.

Der Verein trägt dazu bei, dass notleidenden Kindern in Kenia in deren kultureller Umgebung eine nachhaltige sichere Lebensperspektive in Aussicht gestellt werden kann, damit sie ein eigenständiges und sozial gesichertes Leben führen können. Neben dem Auf- und Ausbau des Mudzini Kwetu Centers leistete der Verein unter der Maxime „Hilfe zur Selbsthilfe“ erfolgreiche Entwicklungshilfe. Und zwar auch dort, wo die großen Hilfsorganisationen nicht präsent waren oder sind. Mit dem Projekt konzentriert sich der Verein grundsätzlich auf die Verbesserung der Lebensbedingungen notleidender Mädchen.

Initiatorin dieses beispiellosen Entwicklungs-hilfeprojektes war die Ehrenvorsitzende Evelyn Schimank. „Ohne sie wären wir mit unserem Projekt nicht dort, wo wir heute stehen, und würden heute auch nicht über unsere Erfolgsstory berichten können“, würdigte Mohren.

Aber die Arbeit im Verein und im Kinderheim kann man nicht alleine bewältigen, nicht einen Tag, geschweige denn 15 Jahre. Dass wusste auch Evelyn Schimank. Denn wie sagte Mika Häkkinen einmal: „Du gewinnst nie allein. An dem Tag, an dem du was anderes glaubst, fängst du an zu verlieren.“

 

 Auf der Basis dieser Erkenntnis führte nun auch Mohren seit 2007 als Vorsitzender die Geschicke des Vereins Kinderhilfe Kenia. Er meinte, dass es schon ein hoher Anspruch ist, einen Verein ehrenamtlich in soliden und seriösen Strukturen zu führen, der expandieren muss, damit das Kinderheim in Kenia weiter unterhalten und ausgebaut werden kann.

 

Dennoch lassen die Mitgliederzahl und die Spendenentwicklung als auch die Entwicklung des Kinderheims in Kenia erkennen, dass mit dem gemeinsamen großen Engagement, sei es auf der Vorstandsebene des Vereins sowie mit den Partnern in Kenia, erfolgreiche aktive Entwicklungshilfe geleistet wurde.

 

Bei den Wahlen wurden Hans Mohren als Vorsitzender sowie Hans-Jürgen Rüster (zweiter Vorsitzender), Gabriele Mohren (Finanzen) und Evelyn Schimank (Repräsentantin in Kenia) einstimmig wiedergewählt. Edeltraud Rüster aus Egelsbach bei Frankfurt, die sich erstmals als Schriftführerin und mit dem Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung stellte, wurde ebenfalls einstimmig gewählt.

Initiatorin dieses beispiellosen Entwicklungshilfeprojektes war die Ehrenvorsitzende Evelyn Schimank. „Ohne sie wären wir mit unserem Projekt nicht dort, wo wir heute stehen, und würden heute auch nicht über unsere Erfolgsstory berichten können“, würdigte Mohren. Aber die Arbeit im Verein und im Kinderheim kann man nicht alleine bewältigen, nicht einen Tag, geschweige denn 15 Jahre. Dass wusste auch Evelyn Schimank. Denn wie sagte Mika Häkkinen einmal: „Du gewinnst nie allein. An dem Tag, an dem du was anderes glaubst, fängst du an zu verlieren.“

 

  

            

                                                                                              Foto: H-J Rüster

Bringen soziales Engagement im Sinne der humanitären Hilfe in besonderer Weise zum Ausdruck.  Der neue Vorstand des Vereins Kinderhilfe Kenia mit seinen Gästen aus Kenia (von links): Anthony Mulongo,  Edeltraud Rüster, Hans Mohren, Gift Zawadi, Gabriele Mohren, Brendah Atieno, Evelyn Schimank, Alice Kinyua und Hans-Jürgen Rüster.

 

Das nächste große Ziel ist der Bau des schon lange geplanten zentralen Wohngebäudes, das ein Heim für 100 Kinder werden soll. Es soll mit dem finanziellen Rückenwind von Mitgliedern, weiteren Förderern und Sponsoren im Jahr 2010 fertiggestellt werden. Denn das derzeitige Heim platzt aus allen Nähten.

 


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