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Liebe Familie,  

wir senden Euch viele Grüße aus Kikambala und hoffen, bei Euch ist alles in Ordnung. Wir sind hier wirklich von Gott gesegnet. Es sind Schulferien und wir haben alle Mädchen zu Hause. Soviel Freude und so viele Geschichten, die sie untereinander austauschen: Rehema, Saumu, Eugene, Wambui, die kleine Halima und Aliya die gerade erst mit der Schule begonnen haben und die grosse Jane, Santa und Sopra, die mit dem College anfingen... bis hin zur kleine Bettina, die gelernt hat ihren Namen zu sagen. Und vieles mehr...., viele verschiedene Erfahrungen für alle.
Wir hielten einen Bibel Club für Kinder in der Berufsausbildung in unserer Schule ab und es kamen sogar Kinder aus Kilifi, manche sogar Moslem. Es war wunderbar zu sehen, wie die Kinder zusammen lernten, sangen, sich austauschen, oder gemeinsame Aktivitäten unternahmen. Valarie Freeborn und die Lehrer der Mudzini School haben sich fantastisch darum bemüht, den Kindern ein ansprechendes Programm zusammen zu stellen. Oh je, ich könnte stundenlang über die Mädchen oder die Ferien sprechen, aber eigentlich wollte ich nur eine kurze Notiz schicken mit zwei Informationen: eine schöne und eine traurige, wenn auch aufregende.

Zawadi ist an der Universität angenommen
Wahrscheinlich erinnert Ihr euch an Zawadi Kazungu, eines der älteren Mädchen die die High School vor einiger Zeit beendet hatte und nun auf die Zulassung zur Universität wartete um Medizin zu studieren. Leider waren alle Anstrengungen sie an einer lokalen Universität zu immatrikulieren fruchtlos wegen der Zulassungskriterien in Kenia. Und so haben wir uns im Ausland umgehört und Zawadi wird im Austauschprogramm der Chifeng Universität in China Medizin studieren. Sie ist ausser sich vor Aufregung und wir sind es auch. Wenn alle gut läuft nimmt sie im September 2018 ihr Studium auf und wenn sie in einigen Jahren das Studium abschliesst, haben wir eine Ärztin, eine Anwältin neben Friseurinnen, Personalreferentinnen und Köchinnen ausgebildet. Wie bereichernd!

Mobirise
Mobirise

Rehema Juma ist gegangen
Rehema Juma, eines der kleineren Mädchen, hat die Mudzini-Familie verlassen um wieder mit ihren Eltern zu leben, die sich versöhnt haben. Rehema kam nach Mudzini als sie erst 11 Tage alt und verlassen worden war, aber sie geht als aufgewecktes und fröhliches 6 jähriges Kind. Auch wenn wir ein bisschen traurig sind, ein Familienmitglied zu verlieren, freuen wir uns doch für sie dass sie mit ihren biologischen Eltern wiedervereint ist.

Unsere Kuh Valarie ist gestorben
Valarie, unsere am längsten bei uns lebende Kuh, ist vor 2 Wochen gestorben. Während ihres Erdenlebens hat Valarie der Mudzini Familie zuverlässig Milch geschenkt und dazu noch viele Kälber geboren. Sie starb bei der Geburt eines neuen Kälbchens und hinterlässt viele Söhne, Töchter und Enkel. Was wie Zufall aussieht: Val, die Cariad Kenia Vertreterin nach der die Kuh benannt worden war, war gerade in Kenia und konnte sich von der Namensverwandten verabschieden. Ruhe in Friede, Valarie unsere liebe Kuh.
Soviel von hier und heute. Ich schreibe bald wieder.
Liebe Grüße von Catherine und allen aus Mudzini.